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Mittwoch, 12. Juni 2024

#REWETeamChallenge

Die 15. Auflage der REWE Team Challenge ist so groß wie nie. 28.500 Läuferinnen und Läufer feiern eine große Laufparty – und mittendrin Dresdens neuer EM-Held.

Groß, größer, REWE Team Challenge: Mit Superlativen ist das immer so eine Sache, diesmal sind sie angebracht. 28.500 Läuferinnen und Läufer sind am Mittwochabend bei der REWE Team Challenge in Dresden am Start gewesen, haben bei der 15. Auflage des Firmenlaufs in dieser laufverrückten Stadt für einen neuen Rekord gesorgt und gleichzeitig bei besten Bedingungen eine riesige, ausgelassene und emotionale Laufparty gefeiert. „Phänomenal, dass wir das toppen konnten“, sagt Günter Frietsch von der Laufszene Events GmbH mit Blick in die vergangenen Jahre, als oft ein Teilnehmerrekord zu verzeichnen war und schließlich mit 25.000 eine Grenze erreicht schien. „Doch die Laufbegeisterung Dresdens ist grenzenlos – und wir einfach nur begeistert, mit welcher Freude und Leidenschaft die Läuferinnen und Läufer sich und diesen Firmenlauf immer wieder aufs Neue feiern“, betont Frietsch.

Zugleich erinnert er an das Jahr 2008 und die Premiere mit rund 1.800 Teilnehmern. „Schon damals haben wir gespürt“, so Frietsch, „in Dresden geht was. Die Faszination lässt sich wirklich nur schwer in Worte fassen, die REWE Team Challenge muss man erleben.“ Bestätigt auch Karl Bebendorf, Dresdens schnellster Läufer – und seit Montagabend zudem EM-Dritter über 3.000 Meter Hindernis. „Einen besseren Empfang als hier kann ich mir nicht vorstellen“, sagt der 28-Jährige vom Dresdner SC, der sich mit einem sensationellen Endspurt bei der Leichtathletik-Europameisterschaft in Rom die Bronzemedaille gesichert hat. Zwei Abende später steht er in seiner Heimatstadt an der Startlinie und mischt sich in der sechsten von sieben Startwellen unter die Hobby- und Freizeitsportler.

Mehr als 7.000 Vierer-Teams aus über 4.000 Unternehmen und Institutionen Dresdens und der Region sind diesmal auf den 5 Kilometern mit dabei, die nach dem Start vor dem Kulturpalast vorbeiführen an Zwinger und Semperoper, über das Terrassenufer durch die Powerzone Lingnerallee bis ins Ziel im Rudolf-Harbig-Stadion. Dort ist auf den letzten Metern der rote Teppich ausgerollt und mit dem großen Feuerwerk zum Abschluss das krönende Finale eines bewegten und bewegenden Tages, der auch wieder der guten Sache dient.

Pro gelaufenen Kilometer jedes Teilnehmers spendet die Laufszene 5 Cent an den Läufernachwuchs in Dresden. „Karl ist der beste Beweis, dass sich Training lohnt und erfolgreiche Karrieren in Dresden möglich sind. Die Bebendorfs von morgen wollen wir weiter unterstützen“, erklärt Frietsch bei der Scheck-Übergabe über je 3.562,50 Euro an den Dresdner SC und den Citylauf-Verein Dresden.